Monday, December 30, 2013

Focaccia mit Belag

Die meisten kennen Focaccia wahrscheinlich als ganz schlichte Beilage zu Antipasti & Co.
Ich mache meist auch nur die simpelste Version mit Olivenöl, Meersalz und etwas Rosmarin…diesmal hatte ich allerdings noch Reste von einigen Dingen, die ich irgendwie verwursten wollte musste. Deshalb gabs die letzte Focacia bei mir mit Belag: Crème fraiche, getrocknete Tomaten, Brokkoli und Blauschimmelkäse.


Ich habe einen ziemlich stark schmeckenden Blauschimmelkäse verwendet (Österkron um genau zu sein – der noch genauer genommen gar kein Blau-, sondern ein Grünschimmelkäse ist…aha! Wieder was gelernt.). Deshalb auch die Crème fraiche, um diesen stark “schimmeligen” Geschmack etwas zu mildern…wenn man einen weniger kräftigen Käse verwendet oder einen starken Schimmelkäsegeschmack mag, kann man sie auch weglassen.


Zutaten
Teig
250 g Mehl
150ml lauwarmes Wasser
20 g frische Hefe
2 EL Olivenöl
Salz

Belag
2 EL Crème fraiche
80g Blauschimmelkäse
2 große Brokkolirosen
3 getrocknete Tomaten (in Öl)
Thymian 





Zubereitung
Den Teig genauso zubereiten wie in dem Flammkuchenrezept, das ich vor kurzem gebloggt habe. Nach der Gehzeit nochmal kurz durchkneten, auf Backpapier mit den Händen flachdrücken und nochmal für 10-15 Min. gehen lassen. Den Ofen inzwischen schon auf 200°C (Elektro) vorheizen, das Blech für die Focacia schon mitheizen.
Alle Beläge grob zerkleinern und auf dem Hefeteig verteilen, mit etwas Öl von den Tomaten beträufeln, mit Thymian bestreuen. Focacia inklusive Papier auf das heiße Backblech legen und ca. 25-35 Minuten backen.
Die Backzeit ist nicht sehr präzise, hängt aber sehr stark vom Ofen ab. Deshalb am besten immer wieder mal reinschauen und kontrollieren, ob der Teig schon schön gebräunt ist.


Sunday, December 8, 2013

Bethmännchen

Wie manch einem vielleicht aufgefallen ist, ist es hier ziemlich ruhig geworden in letzter Zeit…der Grund dafür liegt (wie jedes Jahr) in meiner Arbeit. Bevor über Weihnachten und Silvester für 2 Wochen alles stillgelegt wird, muss natürlich noch möglichst viel erledigt und fertiggestellt werden.
Nichtsdestotrotz – es kann kein Weihnachten geben, ohne vorher zumindest einmal den Duft selbstgebackener Kekse gerochen zu haben.


Dass ich gerne Kekse backe, bedeutet aber noch lange nicht, dass ich dafür auch geduldig genug bin. Denn das bin ich definitiv nicht!
Kekse, die man einzeln formen muss (von Kugeln mal abgesehen) oder tausendmal ausrollen, ausstechen, wieder ausrollen, wieder ausstechen …. sind deshalb gar nichts für mich.

Ich bevorzuge dann eher Rezepte, bei denen man den Teig einfach nur in Quadrate schneiden oder in Kugeln formen oder mit dem Löffel aufs Blech setzen muss. Diese Bethmännchen sind also geradezu ein Paradebeispiel für Kekse, die ich tatsächlich gerne backe :o)



Zutaten
250 g Marzipanrohmasse
60 g Staubzucker
30 g Mehl (Type 405)
1 Ei
1 EL Milch
Ganze geschälte Mandeln


Zubereitung

Marzipan grob würfeln, Mehl und Zucker darauf sieben. Ei trennen, das Eiweiß mit Marzipan, Mehl und Zucker zu einer glatten Masse verarbeiten (geht gut mit den Knethaken des Rührgeräts). Mit angefeuchteten Händen daraus kleine Kugeln formen (ca. 20-25 Stück) und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen.
Die Mandeln mit einem kleinen spitzen Messer halbieren (man braucht 1,5-mal so viele Mandeln wie Kugeln) und jeweils 3 Mandelhälften in gleichen Abständen an die Marzipankugeln kleben.

Eigelb und Milch verquirlen, die Bethmännchen damit bestreichen und bei 150°C ca. 25 Minuten backen.


Mahlzeit! :o)
und einen schönen zweiten Adventssonntag euch allen


Wednesday, November 20, 2013

Kartoffelpüree mit Kapernbutter

Ich denke ja immer, dass es sich gar nicht richtig lohnt, die ganz simplen Rezepte in aller Ausführlichkeit zu bloggen…manchmal kann aber auch das einfachste Gericht wieder besonders werden, wenn man eine dafür ungewöhnliche Zutat hinzufügt.



So ist das bei diesem Kartoffelpüree mit Kapernbutter. Kein Mensch, der gerne kocht, wird eine Anleitung für ein Kartoffelpüree brauchen und auf den ersten Blick denkt sich der ein oder andere wahrscheinlich auch “meine Güte, wie laaangweilig…”.
Die Kombination mit den Kapernäpfeln macht das Ganze aber doch wieder so speziell, dass ich der Meinung bin, dieses Gericht Beilage hat einen eigenen Post verdient.

Ich habe Kapernäpfel verwendet, weil ich die noch im Kühlschrank hatte und mal verwenden wollte musste. Etwas feiner wird das Ganze wahrscheinlich noch, wenn man Kapern verwendet…war aber auch so sehr lecker.





Zutaten
500 g Kartoffeln
100 ml Milch
50 g Butter
Meersalz, Pfeffer
Muskatnuss
Kapern(äpfel) à Menge nach Geschmack, je nachdem wie sauer/salzig man es gerne hat

Zubereitung
Kartoffeln schälen, in große Stücke schneiden und in Salzwasser gar kochen (ca. 15-20 Minuten). In der Zwischenzeit Milch und die Hälfte der Butter erwärmen.
Gekochte Kartoffeln abgießen und durch eine Kartoffelpresse pressen. Milch-Butter-Mischung unterrühren, mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss kräftig würzen.
Die restliche Butter in einer Pfanne erwärmen und die grob gehackten Kapern(äpfel) für 1-2 anbraten. Die Mischung vor dem Servieren über das fertige Püree geben.

Tuesday, November 19, 2013

Zweierlei Flammkuchen

Herbstzeit ist Flammkuchenzeit! ...und Zuhause-Einkuschel-Zeit! …und heiße-Schokolade-Zeit! … und noch vieles mehr. Weil der Herbst sich aber so nach und nach wieder verabschiedet und stattdessen schon langsam der Winter Einzug halt, muss ich mich beeilen, noch schnell ein Flammkuchenrezept hinterherzuschieben.





In Österreich kennt man Flammkuchen kaum. Wenn ich Leuten näher bringen will, worum es sich handelt, bekomme ich meistens ein “Ach, das ist also eine Pizza mit Sauerrahm statt Tomatensoße?!” zur Antwort.
Ja, im Prinzip könnte man einen Flammkuchen auch als Pizza mit Sauerrahm statt Tomatensoße bezeichnen, zumindest die Unterlage. Die Beläge unterscheiden sich dann aber doch oft von dem, was ich auf eine richtige Pizza legen würde.

Nichtsdestotrotz bietet ein Flammkuchen aber mindestens genauso viele Belag-Möglichkeiten wie eine Pizza. Klassisch nur mit Zwiebel und Speck gibt es bei mir zwar oft, vorstellen möchte ich euch aber jetzt eine bzw. zwei andere Varianten.




Teig (für ein Blech)
250 g Mehl (Type 405)
125 ml lauwarmes Wasser
10 g frische Hefe
2 El Oivenöl
Salz, Zucker

Hefe in dem warmen Wasser auflösen, eine Prise Zucker dazugeben. Mehl mit Salz (ca. ½ TL) vermischen und mit dem Hefewasser und dem Olivenöl zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen.

Der Belag besteht bei mir aus: Sauerrahm (1 Becher Sauerrahm + 1 Becher Crème fraiche, gewürzt mit Salz und Pfeffer) auf beiden Hälften mit Lauch/Bergkäse/Speck auf der einen und Fenchel/getrockneten Tomaten/Chilisalami auf der anderen Hälfte.

Bei 220°C ca. 15 Minuten backen (variiert je nach Ofen, am besten immer mal wieder reinschauen).

Sunday, October 27, 2013

Grüne Smoothies

Grüne Smoothies”, als Suchbegriff bei Google eingegeben, liefert knapp 150.000 Treffer. Sucht man nach dem englischen Pendant “green smoothies”, kommt man sogar auf fast 1,5 Millionen (!!) Treffer!


Scheint eindeutig ein Trend zu sein!
Und zwar einer, der gerade von den USA aus auch bei uns seinen Siegeszug angetreten hat…auch wenn man so manch andere amerikanische Trends anzweifeln kann, erfreuen sich grüne Smoothies absolut zu Recht zunehmender Beliebtheit.

Das Prinzip ist simpel: verschiedene Obst- und/oder Gemüsesorten mit Schale (und evtl. Kernen) und – ganz wichtig – grünes Blattgemüse, Salat und/oder Kräuter in einen Mixer werfen, pürieren…FERTIG! Für mich persönlich perfekt, um auch im Winter und in stressigen Zeiten schnell ein paar Vitamine aufzutanken.
Ich habe in letzter Zeit mehrere verschiedene Rezepte durchprobiert. Zwei möchte ich euch hier vorstellen:



Mein erster Versuch: 1 Apfel, ¼ Salatgurke, 2 Handvoll Vogerlsalat (Feldsalat), ein paar Blätter Minze, einen Spritzer Zitronensaft
à Fazit: nicht schlecht, sehr erfrischend sommerlich, aber für meinen Geschmack noch ein bisschen ZU gemüsig.


Mein liebster Versuch: ¼ Zuckermelone, 1 Pfirsich, ¼ Salatgurke, 2 Handvoll Feldsalat, ein paar Blätter Minze, Orangensaft (Menge je nach gewünschter Konsistenz)
à Fazit: lecker, lecker! Super erfrischend, aber nicht zu süß, wie gesagt (bisher) mein Favorit.


Weitere Inspirationen kann man sich in den zahlreichen Büchern zum Thema holen. Viele davon sind im Moment nur auf englisch erhätlich. Es kommen aber nach und nach auch deutsche Bücher zum Thema auf den Markt und ich bin sicher, dass noch einige folgen werden. Ich habe mir vor kurzem Grüne Smoothies* von Christian Guth zugelegt. 
Neben einer ganzen Reihe von Rezepte gibt es reichlich Hintergrundinfos zu den verschiedenen Obst- und Gemüsesorten sowie Kräutern. Ich fange jetzt mal an zu testen und werde hier sicher demnächst noch detaillierter darüber berichten!



* = Affiliatelink

Tuesday, October 22, 2013

Tomatencremesuppe


Herbstzeit ist Suppenzeit!

Wenn man mich mindestens einmal, häufig auch zwei-, drei-, viermal pro Woche Suppe kochend/essend antrifft, dann kann man sich endgültig sicher sein, dass es Herbst geworden ist.




Tomatensuppe wäre ja eigentlich eher ein Sommergericht – wenn man frische Tomaten verwenden will. Ich persönlich bin aber generell (auch im Sommer) ein großer Fan von Dosentomaten für alle Gerichte, bei denen es nicht auf eine schöne Form ankommt, und koche meine Standard-Tomatencremesuppe deshalb das ganze Jahr über mit Tomaten aus der Dose. 

Über den Zucker in der Suppe scheiden sich ja bekanntlich die Geister, ich bin der Meinung, dass man sehr wohl einen Unterschied schmeckt – vielleicht nur ein psychologischer Effekt, die Prise Zucker in Tomatengerichten MUSS sein (genauso wie die Prise Salz im Kuchen, aber dazu komme ich ein anderes Mal) :o)


Zutaten
800g Dosentomaten/Polpa
2 Knoblauchzehen
1 kleine Zwiebel
150g (Soja-)Schlagobers
Weißwein
Olivenöl
Salz, Pfeffer, Zucker
Cayennepfeffer
Petersilie

Zubereitung
Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in heißem Olivenöl anschwitzen. Mit einem Schluck Weißwein und den Tomaten ablöschen und das Ganze ca. 15-20 Minuten köcheln lassen. Anschließend pürieren, Schlagobers dazugeben und mit Salz, Pfeffer, Zucker und Cayennepfeffer abschmecken.
Vor dem Servieren mit Olivenöl beträufeln und mit gehackter Petersilie bestreuen.
(Bei mir gabs dazu ein Käsesandwich – Weißbrot mit Brie, die Außenseiten mit etwas Butter bestrichen und im Kontaktgrill getoastet)



Sunday, October 20, 2013

Karottenlasagne


Eine “echte” Lasagne gibt es bei mir ja eher selten, wahrscheinlich nicht häufiger als einmal im Jahr. Echt in Anführungszeichen, weil das jeder anders definiert – bei mir bedeutet echt, dass ich ein richtiges Ragù Bolognese koche, das außer Rindfleisch auch Pancetta, Hühnerleber und viel Gemüse enthält, dafür aber keine Tomaten (oder maximal etwas Tomatenmarkt), und laaange geköchelt wird.



Die Zubereitung des Ragùs plus Besciamela plus entweder selbstgemachte Nudeln oder gekaufte, aber vorgekochte, Lasagneplatten nimmt doch ziemlich viel Zeit in Anspruch. Allerdings esse ich Lasagne dann lieber selten als Kompromisse einzugehen.

Das gilt für die ganz klassische Lasagne alla bolognese. Bei anderen Sorten  bin ich deutlich nachsichtiger und deshalb ist diese Variante mit Karotten statt Fleisch auch deutlich schneller und weniger aufwändig zubereitet.

Noch ein Wort zu den verwendeten Gewürzen bzw. einem der verwendeten Gewürze.
Baharat ist eine Gewürzmischung, die vor allem in der arabischen Küche verwendet wird. Sie enthält hauptsächlich Pfeffer, Paprika, Koriander, Nelken, Kreuzkümmel, Kardamom, Muskatnuss und Zimt und schmeckt genauso aromatisch wie sie klingt. Zu kaufen bekommt man diese Gewürzmischung in türkischen/arabischen Geschäften, oft auch auf Märkten oder auch in gut sortierten Supermärkten in der Abteilung mit den internationalen Zutaten.
Von dort habe ich auch mein Baharat und zwar von der Marke Al Amier. In deren Sortiment gibt es auch einige andere Gewürzmischungen und sonstige Zutaten, die man für arabische Gerichte so brauchen kann.






Karottenlasagne

Zutaten
3 mittelgroße Karotten
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
300 ml passierte Tomaten
6 Lasagneplatten
Bechamelsauce (siehe unten)
50g geriebener Parmesan
Olivenöl
2 TL Baharat
Cayennepfeffer
Salz, Pfeffer
2-3 EL gehackte Petersilie

Zubereitung
Karotten, Zwiebel und Knoblauch fein würfeln und alles in heißem Olivenöl anschwitzen. Mit Baharat, Cayennepfeffer, Salz und Pfeffer nach abschmecken und die Gewürze kurz mitbraten. Mit den passierten Tomaten ablöschen und das Sugo köcheln lassen bis die Karotten gar, aber noch bissfest sind. Nochmal kräftig abschmecken und abwechselnd mit Bechamelsauce und Lasagneplatten abwechselnd in eine Auflaufform schichten. Die oberste Schicht mit Parmesan bestreuen und im Backofen bei 200°C ca. 35-40 Minuten backen.


Bechamélsauce

Zutaten
40g Butter
2 EL Mehl
500 ml Milch
Muskatnuss (frisch reiben!)
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Mehl dazugeben und unter Rühren (mit dem Schneebesen!) 1-2 Minuten mit anschwitzen. Mehlschwitze mit kalter Milch ablöschen (dabei gut rühren). Sauce aufkochen und einige Minuten unter Rühren köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss kräftig abschmecken.



Monday, October 14, 2013

Kürbissuppe

Endlich geht es wieder los – Kürbiszeit! :o)

Den Klassiker unter den Kürbisrezepten definiert sicher jeder ein bisschen anders, bei mir ist definitiv Kürbissuppe eines der klassischsten Kürbisrezepte. Dementsprechend gibt es die bei mir im Herbst und Winter auch reichlich und in allen möglichen Varianten. 




Außerdem bin ich ja ein großer Fan von herzhaften Gerichten in Komibination mit Obst.
Kürbis gibts im Herbst, Äpfel gibts auch im Herbst…warum also nicht beides miteinander kombinieren. Ich kann mir diese Suppe auch sehr gut mit "richtigem" Apfel vorstellen, ich habe Apfelsaft verwendet, weil ich den gerade noch offen im Kühlschrank hatte.




Der ein oder andere stört sich beim Lesen des Rezepts vielleicht am Gewürzketchup…ich gebe zu, Gewürzketchup in einer Kürbissuppe klingt seltsam, es gibt dem Ganzen aber nur eine ganz feine gewürzige Note, den richtigen Ketchupgeschmack schmeckt man nicht wirklich heraus. Ich persönlich liebe ja so ziemlich alle Sorten von Hela. Für diese Suppe habe ich die Sorte verwendet, die ich gerade offen im Kühlschrank hatte, das war das Schaschlik-Gewürzketchup.


Zutaten
750g Muskatkürbis
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Frischer Ingwer (ca. 4cm)
2 EL Olivenöl
100 ml (Soja-) Schlagobers
100 ml naturtrüber Apfelsaft
2 EL Rotweinessig
2 EL Gewürzketchup
600-700 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
Currypulver
Cayennepfeffer
2-3 EL gehackte Petersilie
Kürbiskernöl

Zubereitung
Kürbis, Zwiebel und Knoblauch schälen und grob würfeln. Ingwer schälen und in Scheiben schneiden.
Zwiebel, Knoblauch und Ingwer in heißem Öl glasig dünsten, Kürbis dazugeben und kurz mitdünsten. Mit Essig, Ketchup und Apfelsaft ablöschen, die Flüssigkeit etwa auf die Hälfte einkochen lassen. Gemüsebrühe und Schlagobers dazugeben und das Ganze solange köcheln, bis der Kürbis weich ist (ca. 10-15 Minuten, je nach Würfelgröße).
Die Suppe pürieren, mit Salz, Pfeffer, Petersilie, Currypulver und Cayennepfeffer abschmecken und vor dem Servieren mit etwas Kürbiskernöl beträufeln und mit Petersilie bestreuen. 
(Ich hab die Suppe noch zusätzlich mit gebratenen braunen Chamignons gegessen)



Tuesday, August 13, 2013

UDON - Wenn's mal schnell gehen muss...

Ich  habe seit kurzem ein neues Hobby, das eigentlich so gar nicht zur Jahreszeit passt: Suppen mit Udon-Nudeln.
Passend hin oder her, ich liebe Suppen einfach in jeder Form und zu jeder Jahreszeit (auch bei 30°C :D) und gerade Nudelsuppen lassen sich so wunderbar variieren, dass man wochenlang nicht zweimal die gleiche essen müsste.


Als Basis verwende ich Gemüsebrühe oder Tom Ka Paste, letztere bekommt man ebenso wie die Nudeln im Asialaden. Die restlichen Zutaten kann man selbst nach Lust und Laune zusammenstellen…ich verwende meistens mehrere Gemüsesorten und zusätzlich Tofu oder Ei.
Hier möchte ich euch ein paar Beispielkombinationen zeigen…der Phantasie sind aber wie gesagt keine Grenzen gesetzt.


Zitronig-Frisch mit Spargel, Staudensellerie, Lauchzwiebeln, Paprika, Champignons, Räuchertofu und Kokosmilch:




Puristisch mit Wasserspinat, Räuchertofu und Ei:

 

Tomatig-Cremig mit Spinat, Lauchzwiebeln, Paprika, Tomaten, Räuchertofu und Kokosmilch:



Monday, August 5, 2013

Gazpacho

Ich hoffe, ihr habt es euch am Wochenende ähnlich gutgehen lassen wie ich. Unter einem guten Wochenende versteht wohl jeder etwas anderes, bei mir bestand es diesmal aus … NICHTS tun!

Viel gekocht habe ich auch nicht, aber immerhin etwas gemixt. Ich liebe Gazpacho als Sommeressen – frisches Gemüse gibt es reichlich, das Ganze ist schnell und simpel zubereitet und man muss nicht großartig herumkochen, wenn es draußen sowieso heiß ist.




Zutaten
2 Fleischtomaten
1 Dose gehackte Tomaten
½ Salatgurke
½ Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
½ rote Paprika
Olivenöl
Zitronensaft
Salz, Pfeffer
Thymian
Cayennepfeffer

Zubereitung
Sämtliches Gemüse waschen, grob zerkleinern und im Mixer bis zur gewünschten Feinheit pürieren. Einen guten Schluck Olivenöl und 1-2 EL Zitronensaft dazugeben und untermixen. Mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und Thymian abschmecken. Zum Servieren kommen bei mir in Knoblauchöl gebratene Croutons, Gurkenwürfelchen und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer daüber.

Saturday, August 3, 2013

Bulgursalat & Melanzani mit Tomaten

Man kann die Küche ja nicht immer kalt lassen…aber wenn schon der Herd angeschmissen und damit die Wohnungstemperatur weiter in die Höhe getrieben wird, dann muss es zumindest etwas sommerlich-mediterranes sein! So wie diese gebackenen Melanzani mit einem supererfrischenden und zitronigen Bulgursalat.


Melanzani mit Tomatensugo
1 große Melanzani
1 Dose Tomaten
2 Zehen Knoblauch
2 kl. gekochte Kartoffeln
Olivenöl
Salz, Pfeffer
Thymian
Cayennepfeffer

Melanzani in nicht zu dünne Scheiben schneiden (ca. 0,5 cm dick), von beiden Seiten salzen und eine halbe Stunde Wasser ziehen lassen. Anschließend trockentupfen.
In der Zwischenzeit Tomaten grob hacken, mit einer halben Dose Wasser und gehacktem Knoblauch vermischen und mit Salz, Pfeffer, Thymian und Cayennepfeffer kräftig abschmecken.
Kartoffeln mit einer Gabel grob zerdrücken. Melanzani und Tomatensoße abwechseln in eine feuerfeste Form schichten, den Abschluss bilden Tomatensoße und darüber die Kartoffeln. Mit Olivenöl beträufeln und bei 220°C (vorgeheizt) ca. 20-25 Minuten backen, davon die letzten 5 Minuten den Grill einschalten, damit die Kartoffeln etwas braun und knusprig werden.

Bulgursalat
1 Tasse Bulgur
½ TL Gemüsebrühe
Kräuter (z.B. Petersilie, Minze, Currykraut)
1 kl. Zehe Knoblauch
Saft von ½ Zitrone
4 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Bulgur, gemischt mit dem Gemüsebrühepulver, mit 2 Tassen kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten quellen lassen. Anschließend das Ganze aufkochen und 5 Minuten köcheln lassen. Von der Herdplatte nehmen und fertig quellen und gleichzeitig etwas abkühlen lassen.
Währenddessen Kräuter hacken und mit Zitronensaft, Olivenöl, Salz, Pfeffer und gehacktem Knoblauch vermischen.
Bulgur noch warm dazugeben, alles gut durchmischen und ca. ½ Stunde durchziehen lassen.



Thursday, August 1, 2013

Lachs-Ceviche

Die ärgste Hitze ist hier zwar überstanden (die RICHTIG heißen Tage habe ich ja ohnehin im Süden am Meer verbracht, wo es tatsächlich ein paar Grad kühler war als in der Heimat ;o)), trotzdem ist mir bei den aktuellen Temperaturen nach wie vor mehr nach kaltem als nach warmem Essen.

Ich liebe Fisch und sonstiges Meeresgetier in allen Variationen, habe meinen Konsum aber angesichts der Überfischungsproblematik ziemlich heruntergefahren. Fisch gibt es inzwischen selten, dafür dann aber aus nachhaltiger Fischerei. 
Wer sich informieren möchte, welche Fische man noch guten Gewissens essen kann und welche man besser komplett vom Speiseplan streichen sollte, dem sei der Fischratgeber von Greenpeace oder der von WWF empfohlen. Beide werden jährlich aktualisiert und der Farbcode macht die Handhabung megasimpel.
Ich selbst kaufe gerne Produkte von followfish. Die Auswahl ist nicht riesig, aber die gängisten Sorten sind als Naturfilets oder teilweise in verarbeiteter Form tiefgekühlt erhältlich. Außerdem gibt es Thunfisch in der Dose (wobei mich da die Dose hinsichtlich Nachhaltigkeit etwas stört) und TK-Pizza mit Fisch.

Bei mir gab es nun also Lachs von followfish als Ceviche. Der Begriff Ceviche ist mir das erste Mal vor einiger Zeit in iiirgendeiner der zahlreichen Fernseh-Kochsendungen untergekommen, sehr viel anfangen konnte ich nicht damit.
Inzwischen bin ich schlauer und weiß, dass dieses Gericht hauptsächlich in Südamerika verbreitet ist und aus durch Säure "gegartem" Fisch besteht. Vermischt man rohen Fisch mit Säure (z.B. Zitronensaft) und lässt ihn eine Weile ziehen, denaturiert das Eiweiß und der Fisch bekommt an der Oberfläche eine weißliche bzw. hellere Farbe. Er sieht aus wie gegart, ist aber im Innern noch roh.


Zutaten
200g Lachsfilet
2 Zitronen
100 Creme fraiche
100 g Joghurt (10% Fett)
3 EL Mayonnaise
1 Knoblauchzehe
Petersilie
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung
Lachsfilets in dünne Scheiben schneiden. Zitronen auspressen, 2-3 EL zur Seite stellen. Den restlichen Saft über den Fisch träufeln, leicht salzen und pfeffern und ca. 30 Minuten ziehen lassen (zwischendurch einmal wenden).
Für den Dip die Schale von einer Zitrone abreiben. Joghurt, Creme fraiche, Zitronenschale, gehackten Knoblauch und gehackte Petersilie vermischen, mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
Bei mir gabs dazu außerdem grünen Salat, Tomatensalat und Weißbrot.