Tuesday, August 13, 2013

UDON - Wenn's mal schnell gehen muss...

Ich  habe seit kurzem ein neues Hobby, das eigentlich so gar nicht zur Jahreszeit passt: Suppen mit Udon-Nudeln.
Passend hin oder her, ich liebe Suppen einfach in jeder Form und zu jeder Jahreszeit (auch bei 30°C :D) und gerade Nudelsuppen lassen sich so wunderbar variieren, dass man wochenlang nicht zweimal die gleiche essen müsste.


Als Basis verwende ich Gemüsebrühe oder Tom Ka Paste, letztere bekommt man ebenso wie die Nudeln im Asialaden. Die restlichen Zutaten kann man selbst nach Lust und Laune zusammenstellen…ich verwende meistens mehrere Gemüsesorten und zusätzlich Tofu oder Ei.
Hier möchte ich euch ein paar Beispielkombinationen zeigen…der Phantasie sind aber wie gesagt keine Grenzen gesetzt.


Zitronig-Frisch mit Spargel, Staudensellerie, Lauchzwiebeln, Paprika, Champignons, Räuchertofu und Kokosmilch:




Puristisch mit Wasserspinat, Räuchertofu und Ei:

 

Tomatig-Cremig mit Spinat, Lauchzwiebeln, Paprika, Tomaten, Räuchertofu und Kokosmilch:



Monday, August 5, 2013

Gazpacho

Ich hoffe, ihr habt es euch am Wochenende ähnlich gutgehen lassen wie ich. Unter einem guten Wochenende versteht wohl jeder etwas anderes, bei mir bestand es diesmal aus … NICHTS tun!

Viel gekocht habe ich auch nicht, aber immerhin etwas gemixt. Ich liebe Gazpacho als Sommeressen – frisches Gemüse gibt es reichlich, das Ganze ist schnell und simpel zubereitet und man muss nicht großartig herumkochen, wenn es draußen sowieso heiß ist.




Zutaten
2 Fleischtomaten
1 Dose gehackte Tomaten
½ Salatgurke
½ Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
½ rote Paprika
Olivenöl
Zitronensaft
Salz, Pfeffer
Thymian
Cayennepfeffer

Zubereitung
Sämtliches Gemüse waschen, grob zerkleinern und im Mixer bis zur gewünschten Feinheit pürieren. Einen guten Schluck Olivenöl und 1-2 EL Zitronensaft dazugeben und untermixen. Mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und Thymian abschmecken. Zum Servieren kommen bei mir in Knoblauchöl gebratene Croutons, Gurkenwürfelchen und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer daüber.

Saturday, August 3, 2013

Bulgursalat & Melanzani mit Tomaten

Man kann die Küche ja nicht immer kalt lassen…aber wenn schon der Herd angeschmissen und damit die Wohnungstemperatur weiter in die Höhe getrieben wird, dann muss es zumindest etwas sommerlich-mediterranes sein! So wie diese gebackenen Melanzani mit einem supererfrischenden und zitronigen Bulgursalat.


Melanzani mit Tomatensugo
1 große Melanzani
1 Dose Tomaten
2 Zehen Knoblauch
2 kl. gekochte Kartoffeln
Olivenöl
Salz, Pfeffer
Thymian
Cayennepfeffer

Melanzani in nicht zu dünne Scheiben schneiden (ca. 0,5 cm dick), von beiden Seiten salzen und eine halbe Stunde Wasser ziehen lassen. Anschließend trockentupfen.
In der Zwischenzeit Tomaten grob hacken, mit einer halben Dose Wasser und gehacktem Knoblauch vermischen und mit Salz, Pfeffer, Thymian und Cayennepfeffer kräftig abschmecken.
Kartoffeln mit einer Gabel grob zerdrücken. Melanzani und Tomatensoße abwechseln in eine feuerfeste Form schichten, den Abschluss bilden Tomatensoße und darüber die Kartoffeln. Mit Olivenöl beträufeln und bei 220°C (vorgeheizt) ca. 20-25 Minuten backen, davon die letzten 5 Minuten den Grill einschalten, damit die Kartoffeln etwas braun und knusprig werden.

Bulgursalat
1 Tasse Bulgur
½ TL Gemüsebrühe
Kräuter (z.B. Petersilie, Minze, Currykraut)
1 kl. Zehe Knoblauch
Saft von ½ Zitrone
4 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Bulgur, gemischt mit dem Gemüsebrühepulver, mit 2 Tassen kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten quellen lassen. Anschließend das Ganze aufkochen und 5 Minuten köcheln lassen. Von der Herdplatte nehmen und fertig quellen und gleichzeitig etwas abkühlen lassen.
Währenddessen Kräuter hacken und mit Zitronensaft, Olivenöl, Salz, Pfeffer und gehacktem Knoblauch vermischen.
Bulgur noch warm dazugeben, alles gut durchmischen und ca. ½ Stunde durchziehen lassen.



Thursday, August 1, 2013

Lachs-Ceviche

Die ärgste Hitze ist hier zwar überstanden (die RICHTIG heißen Tage habe ich ja ohnehin im Süden am Meer verbracht, wo es tatsächlich ein paar Grad kühler war als in der Heimat ;o)), trotzdem ist mir bei den aktuellen Temperaturen nach wie vor mehr nach kaltem als nach warmem Essen.

Ich liebe Fisch und sonstiges Meeresgetier in allen Variationen, habe meinen Konsum aber angesichts der Überfischungsproblematik ziemlich heruntergefahren. Fisch gibt es inzwischen selten, dafür dann aber aus nachhaltiger Fischerei. 
Wer sich informieren möchte, welche Fische man noch guten Gewissens essen kann und welche man besser komplett vom Speiseplan streichen sollte, dem sei der Fischratgeber von Greenpeace oder der von WWF empfohlen. Beide werden jährlich aktualisiert und der Farbcode macht die Handhabung megasimpel.
Ich selbst kaufe gerne Produkte von followfish. Die Auswahl ist nicht riesig, aber die gängisten Sorten sind als Naturfilets oder teilweise in verarbeiteter Form tiefgekühlt erhältlich. Außerdem gibt es Thunfisch in der Dose (wobei mich da die Dose hinsichtlich Nachhaltigkeit etwas stört) und TK-Pizza mit Fisch.

Bei mir gab es nun also Lachs von followfish als Ceviche. Der Begriff Ceviche ist mir das erste Mal vor einiger Zeit in iiirgendeiner der zahlreichen Fernseh-Kochsendungen untergekommen, sehr viel anfangen konnte ich nicht damit.
Inzwischen bin ich schlauer und weiß, dass dieses Gericht hauptsächlich in Südamerika verbreitet ist und aus durch Säure "gegartem" Fisch besteht. Vermischt man rohen Fisch mit Säure (z.B. Zitronensaft) und lässt ihn eine Weile ziehen, denaturiert das Eiweiß und der Fisch bekommt an der Oberfläche eine weißliche bzw. hellere Farbe. Er sieht aus wie gegart, ist aber im Innern noch roh.


Zutaten
200g Lachsfilet
2 Zitronen
100 Creme fraiche
100 g Joghurt (10% Fett)
3 EL Mayonnaise
1 Knoblauchzehe
Petersilie
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung
Lachsfilets in dünne Scheiben schneiden. Zitronen auspressen, 2-3 EL zur Seite stellen. Den restlichen Saft über den Fisch träufeln, leicht salzen und pfeffern und ca. 30 Minuten ziehen lassen (zwischendurch einmal wenden).
Für den Dip die Schale von einer Zitrone abreiben. Joghurt, Creme fraiche, Zitronenschale, gehackten Knoblauch und gehackte Petersilie vermischen, mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
Bei mir gabs dazu außerdem grünen Salat, Tomatensalat und Weißbrot.