Saturday, May 2, 2015

Feld, Wald und Wiese - Bärlauch

Ich mag den Frühling u.a. ja auch deshalb so gerne, weil ich endlich wieder einer meiner liebsten Wochenendbeschäftigungen nachgehen kann: Wildkräuter sammeln!
Aktuell lässt sich so einiges draußen finden, neben jungen Brennessel- und Löwenzahnblättern findet man auch Gänseblümchen, Vogelmiere, Knoblauchrauke oder Sauerampfer sind nur einige davon. Eines der bekanntesten Frühlingskräuter, das es auch auf dem Markt oder im Supermarkt reichlich zu kaufen gibt, ist Bärlauch. Ich selbst kaufe ihn nie, sondern weiß inzwischen, an welchen Stellen im Wald ich Unmengen davon ganz frisch pflücken kann.



Wer sich genauer darüber informieren will, wie Bärlauch aussieht, wo man ihn finden kann und wie man ihn von anderen (zum Teil giftigen) Pflanzen unterscheiden kann, findet dazu reichlich Anleitungen im Netz. Ich selbst möchte bewusst und ausdrücklich keine Anleitung zum Bärlauchsammeln geben – wer sich unsicher ist oder sich überhaupt nicht auskennt, dem empfehle ich, eine sachkundige Person zum Sammeln mitzunehmen oder im Zweifel auf Bärlauch vom Markt oder aus dem Supermarkt zurückzugreifen.

Obwohl für mich immer die Vorteile saisonaler Produkte und saisonaler Küche im Hinblick auf Frische und Nachhaltigkeit überwiegen, liegt der Nachteil natürlich klar auf der Hand: nach relativ kurzer Zeit ist wieder Schluss und es dauert ein Jahr bis zum nächsten Mal. Aktuell geht die Bärlauchsaison schon wieder auf’s Ende zu, noch findet man im Wald und auf dem Markt aber reichlich.
Einen Teil meiner alljährlichen Bärlauchausbeute verwende ich unmittelbar z.B. in Pasta, Risotto oder auf Flammkuchen. Einen größeren Teil verarbeite ich jedes Jahr zu einer Paste, die sich im Kühlschrank einige Wochen hält, so dass ich auch etwas später im Jahr noch Bärlauch für verschiedene Gerichte zur Verfügung habe.


Zubereitung
Mehr als Bärlauch, ein neutrales Öl (ich verwende Rapsöl) und etwas Salz braucht es dazu nicht. Den Bärlauch gründlich waschen und mit zunächst wenig Öl pürieren. Nach und nach mehr Öl zugeben und weiterpürieren, bis eine cremige Paste entsteht. Die Paste in ein Glas füllen und mit einer Schicht Öl bedecken. Im Kühlschrank hält sich die Paste so einige Wochen lang.

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